Containerisierung: VMware setzt mit dem Projekt Pacific voll auf Kubernetes


"Kubernetes hat das Potenzial, eine ähnlich bedeutende IT-Technik wie einst Virtualisierung oder Java", sagte VMware-CEO Pat Gelsinger in seiner diesjährigen Eröffnungsrede zur VMworld. Damit sprach er die größte Neuheit dieser Kundenveranstaltung an: das Project Pacific. This is a complete over processing from vSphere on Kubernetes-Base, is a complete over processing of vSphere on Kubernetes-Base.

"Wir wollen der größte Wegbereiter von Kubernetes werden", ergänzte Joe Beda. Er ist Principal Engineer bei VMware und kam zu diesem Unternehmen durch die Akquisition von Heptio. Bekannt ist, dass er aber durch seine Zeit bei Google, während der er die Kubernetes-Plattform entwickelt hatte. Er sträubt sich auch gegen die allgemeine Definition von "Kubernetes diene der Orchestrierung von Containern". "Kubernetes is like good improvised jazz", lautet sein vergleich of the platform with the music.

Kubernetes-Erfinder Joe Beda auf der Bühne der VMworld

(Bild: Harald Weiss)

Im Rahmen von Pacific wird man Kubernetes zum Kern von vSphere machen. Die Integration soll sowohl auf der API- als auch der UI-Ebene erfolgen als auch auf der zentralen Virtualisierungsebene ESXi. Als erstes Teil von Pacific bringt VMware Tanzu auf den Markt. The is initial the formale integration the offer the both übernahm Pivotal and Bitnami. So verfügt die Bitnami-Community über 180 Applikationen und Komponenten, die monatlich über eine Million Mal heruntergeladen werden. Seitens Pivotal wird das Entwicklungs-Framework Spring beigesteuert, und damit erreicht man zusammen weltweit offenbar fünf Millionen Entwickler. Gelsinger sagte, dass damit Tausende von Kunden auf einen Schlag alle Kubernetes-Möglichkeiten an der Hand bekämen. "In Zukunft werden unsere VMs und Container unter einer einheitlichen Kubernetes-Plattform erstellt, betrieben und gemanagt", sagte er über die weiteren Pläne.

Laut VMware bedeutet die Ausweitung von Kubernetes über verschiedene Bereiche hinweg aber auch eine höhere Komplexität und damit einhergehend einen größten Managementaufwand. Dem wird man mit Tanzo Mission Control entgegenwirken. Damit sollen alle Kubernetes-Cluster einheitlich über vSphere, VMware PKS (Pivotal Kubernetes Service), Public-Clouds, Managed-Services und Paketdistributionen hinweg transparent verwaltet werden. "Unser Tanzu-Portfolio wird weiter ausgebaut, wir sehen uns in der Pflicht, dass unsere Kunden modernste Anwendungen entwickeln können, die über alle Plattformen hinweg einheitlich betrieben werden können und dass sie ihre Kubernetes-Einrichtungen mit kompletter Kontrolle, Transparenz und Sicherheit managen können ", lautete Bedas Zusammenfassung der neuen Angebote.

Im zweiten Teil der Neuheiten geht es um Cloud Computing – Präziser, um zusätzliche Kooperationen und Produktergänzungen, beispielsweise um eine weitreichende Kooperation mit Amazon Web Services (AWS). Bei VMware Cloud auf AWS handelt es sich um ein gemeinsames Projekt, bei dem AWS-Services aus einer VMware-Umgebung schneller und einfacher aufgerufen werden können. Damit soll der Wechsel auf die AWS-Cloud einfacher und sicherer möglich sein, da wohl weniger Umstellungsaufwand erforderlich ist. "Mit VMware Cloud auf AWS können Sie migrieren", meinte Mark Lohmeier, Senior Vice President und General Manager des Cloud-Geschäfts bei VMware. Das heißt aber nicht, dass VMware nur mit AWS zusammenarbeitet, auch mit Azure, der Google Cloud Plattform und mit IBM bestehen weitreichende Kooperationen. Laut VMware gibt es weltweit 10.000 Public-Cloud-Rechenzentren, auf denen deren Software verfügbar sein soll.

Das Zusammenspiel mit AWS soll für mehr Verbreitung sorgen

(Bild: Harald Weiss)

Letztendlich wurde VMware auch im Bereich der neuen In-Cloud-Angebote mit neuen Optionen aufwarten. So ist die auf der jüngsten Dell Technologies World vorgestellte VMware Cloud ab sofort in den USA verfügbar. Sie bestehen aus Rechen-, Speicher- und Netzwerksoftware von VMware, die auf VMware vSphere, vSAN und NSX basiert und mit Dells Hyperconverged Infrastruktur VxRail verknüpft ist. Das alles wird als Service erbracht und verbrauchsabhängig abgerechnet. Ein ähnliches Angebot hat HPE im Juni mit Greenlake auf den Markt gebracht – und auch hierzu gab Gelsinger jetzt eine entsprechende Kooperation bekannt.

Zur VMworld 2019 reisten in diesem Jahr 20.000 Teilnehmer nach San Francisco. Die Veranstaltung geht noch bis Donnerstag, den 29. August. Bis dahin wird noch mit weiteren Neuankündigungen gerechnet.
(Harald Weiss) /


(bbo)



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