Test: Dell Inspiron 15R SE – Testbericht [2. Teil]

Dell Inspiron 15R SE Test - DellManiac Testpilot

Testbericht 2. Teil: Inspiron 15R SE

„537“]Es hat dann doch ein wenig länger gedauert, um den 2. Teil des Testberichts zum Inspiron 15R SE zu schreiben. Das lag auch daran, dass wir uns über die technischen Bedingungen des Tests erst einmal Gedanken machen mussten. Es ist ja nicht so, dass wir hier die Laborbedingungen der großen Testportale haben.

Uns geht es ja aber auch nicht darum, jetzt die Mörderbenchmarktests zu machen. Uns geht es ja eher um die Handhabbarkeit des Inspiron 15R SE im Nutzeralltag. Den 1. Teil des Erfahrungsberichtes findet Ihr übrigens hier.

 

Der Inspiron 15R SE im Alltag

Das Inspiron 15R SE hat sich bewährt. Ich arbeite nunmehr seit 2 Wochen fast ausschließlich mit unserem Testgerät und es gab nicht einmal ein Problem! Office Starter funktioniert von Beginn an und auch sonst waren sämtliche Office-Anwendungen unproblematisch. Die Kompatibilität zum Bürodrucker (zugegeben es ist ein Dell Drucker) war von Beginn an gegeben. Ich konnte also sofort in den harten Büroalltag starten.

Das aber war auch zu erwarten! Dell produziert schließlich ja nicht erst seit gestern Laptops. Die Darstellung einzelner Linien, wie sie auch im Dell-Forum diskutiert worden sind, stellten sich schnell als ein Treiberproblem dar. Denn nachdem wir Windows 8 installiert haben, waren die Linien auch weg. Es lohnt sich also, das neue Windows 8 Betriebssystem auf das Inspiron 15R SE zu spielen – zumal es keinerlei Probleme bei der Installation gab! Sämtliche Treiber wurden sofort gefunden. Das Inspiron 15R SE ist also für die nähere Zukunft gewappnet.

 

Der Inspiron 15R SE und Windows 8

Überhaupt harmonieren Windows 8 und Inspiron 15R SE ausgesprochen gut! Zwar geht der Inspiron 15R SE bei der Installation von Windows 8 ziemlich an die Grenzen seiner Belastbarkeit und föhnt was das Zeug hält. Aber die Installation soll ja auch schnell gehen! Es dauerte keine halbe Stunde, da war Windows 8 auf dem Inspiron 15R SE installiert und ich konnte loslegen.

Windows 8 Startbild

Windows 8 Startbild auf Inspiron 15R SE


Der Vorteil ist, dass beide Betriebssysteme auf der selben Platte liegen können. Über einen Bootmanager kann dann vor dem Start das Betriebssystem aufgerufen werden. Windows 8 und Windows 7 greifen dabei jeweils auf meine Daten zurück, so dass ich in Ruhe das neue Windows 8 entdecken kann.

Ich habe mich deshalb kaum bei Windows 7 aufgehalten, sondern gleich mit Windows 8 losgelegt. Nur beim Benchmarktest ging ich auf Windows 7 zurück, weil PCMark 7 noch nicht mit Windows 8 umgehen kann. Über das neue Windows 8 werde ich an anderer Stelle noch einmal ausführlicher berichten – hier sei nur gesagt, dass der Wechsel zum neuen Betriebssystem auf unserem Testgerät überhaupt kein Problem war.

 

Der Benchmarktest

Wie es manchmal so ist: Auf der einen Seite wollen wir vor allem unsere persönlichen Eindrücke mitteilen, denn diese aus unserer Sicht viel hilfreicher sind als Benchmarktests der Welt. Auf der anderen Seite wollen wir diese persönlichen Eindrücke wenigstens ein bisschen verifizieren. Wir haben uns also für den PCMark 7 als Testplattform entschieden, da PCMark 7 als sehr stabil gilt: Die Ergebnisse sind ohne größere Abweichungen wiederholbar.

Inspiron 15R SE Benchmarktest

Inspiron 15R SE Benchmarktest

Der Vorteil ist außerdem, dass der Test in der Basisversion kostenlos ist. Da wir unseren Test auf der Plattform speichern konnten, ist es außerdem möglich, dass dass Ihr Eure eigenen Rechner mit unseren Ergebnissen vergleichen könnt. Das Ergebnis haben wir direkt bei 3dMark.com online gestellt:

Das Ergebnis des Benchmarktests.

 

Konfiguration des Inspiron 15R SE als Testgerät

Unser Testgerät hat folgende Komponenten eingebaut:

Grafikkarte
2GB AMD Radeon HD 7750M (Bei Dell gibt es aktuell nur die AMD Radeon HD 7730M zur Auswahl)

Prozessor
Intel® Core™ i7-3612QM Prozessor der 3. Generation (6M Cache, up to 3.10 GHz)

Arbeitsspeicher
8 GB1 DDR3 SDRAM bei 1600 MHz

Festplatte
1.000GB WDC WD10JPVT-75A1YT0 (5.400 U/min)

Display
Reflexionsarmer 40 cm(15.6″) Full-HD-WLED-Bildschirm (1.920 x 1.080)

DVD-Laufwerk
CD und DVD lesen/schreiben

Preis der Konfiguration
ab 849,- EUR

 

Doch keine Auswertung des Benchmarktests

Insgesamt hat unser Testgerät 2155 Punkte bekommen und liegt damit niedriger als die Testergebnisse von Hardwareluxx und Notebookcheck, die ihre Testgerät jeweils auf über 2300 Punkte bekommen haben. Und was sagt uns das? Ein Benchmarktest ist ein Benchmarktest ist ein Benchmarktest. Das Ergebnis sagt uns vor allem, dass der Inspiron 15R lebt und dass wirklich die von uns erwarteten Komponenten eingebaut worden sind.

Da wir unser Testgerät später als andere bekommen habe, ist es jetzt aber müssig ausführlich noch einmal auf die Leistungen der Grafikkarte oder des Prozessors über den Benchmarktest einzugehen. Die Ergebnisse sind mittlerweile im Netz bekannt. Was aber fehlt, ist ein Bericht über die Belastbarkeit und das Nutzungsverhalten des Inspiron 15R SE – vor allem im Wechselspiel der beiden eingebauten Grafikkarten.

AMD Grafikkarte weist die Ressourcen zu

AMD Grafikkarte weist die Ressourcen für BF3 zu

Den Benchmarktest werden wir dennoch verwenden, jedoch an anderer Stelle. Denn in den nächsten Tagen werfen wir das Inspiron 15R SE mit dem Inspiron 15R vergleichen. Der Hintergrund dieses Vergleiches ist, dass ich bei der IFA 2012 den Eindruck hatte, dass sich diese beiden Rechner im Grundprinzip nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Klar, es sind andere Prozessoren eingebaut, aber wie groß ist der Unterschied wirklich? Die Antworten gibt es demnächst bei uns! Wir haben also beschlossen, den Benchmarktest vor allem als Vergleich für den 15R anzuführen.

Zurück zum Inspiron 15R SE: Uns ging es also um die Nutzbarkeit des Laptops. Wie schon beschrieben, funktionieren Officeanwendungen und Bildbearbeitung funktionieren problemlos. Wie auch zu erwarten war ist das Abspielen von Filmen durchaus vergnüglich. Die Skull-Lautsprecher machen einen guten Job, so dass der Sound für Laptop-Lautsprecher nicht schlecht ist.

 

Der Härtetest: Inspiron 15R SE als Gaming-Laptop

Laptops sind ja vor allem dazu gedacht, mobil zu sein. Dass ich in der Schule, der Uni oder im Büro flexibel arbeiten kann. Die eigentliche Herausforderung an einen solchen Laptop aber ist, für diverse LAN-Partys gewappnet zu sein. Dafür ist eine schnelle Internetverbindung, eine schnelle Festplatte, eine vernünftige Grafikkarte, guter Arbeitsspeicher und natürlich das vernünftige Zusammenspiel aller Komponenten wichtig.

Jetzt ist natürlich klar, dass der Inspiron 15R SE kein Alienware-Laptop ist. Aber: der Inspiron 15R SE ist immerhin die Nachfolge des vorherigen XPS 15 Multimedia-Laptops angetreten. Da sollten ordentlich Spiele schon funktionieren.

hochauflösende Bildeinstellungen Battlefield 3

Hochauflösender geht’s nicht: Bildeinstellungen Battlefield 3

Wir haben uns als Testspiel für Battlefield 3 entschieden. Vorher haben wir noch schnell eine Alienware-Maus installiert, damit es auch so richtig Spaß macht. Außerdem muss im „Catalyst Control Center“ die Grafikkarte zugewiesen werden, damit die Power auch an der richtigen Stelle abgeholt wird.

Wir mussten ein bisschen warten, bis wir loslegen konnten. Dann ging es aber auch ordentlich ab! Das Spiel geht in hoher Auflösung absolut ruckelfrei, die Texturen sind gut gezeichnet und der Sound knallt. Seht selbst: diesmal ist es Ferenc, der ordentlich loslegt.

 

 

Fazit: Der Inspiron 15R SE: Sehr gut für Office und Spiele

Der Inspiron 15R SE ist ein würdiger Nachfolger des XPS 15! Als Gamingrechner kommt er zwar nicht an die Alienware-Boliden ran, aber wer hat das schon wirklich erwartet? Der Sound ist für ein Laptop durchaus überzeugend, auch wenn das Spielen mit Kopfhörern dann doch noch mehr Spaß macht. Die Office- und Multimedia-Anwendungen werden vom Inspiron 15R SE problemlos bewältig. „537“]

Wie bereits im 1. Teil des Testberichts geschrieben, ist die Verarbeitung insgesamt sehr hochwertig. Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten ist sowohl optisch als auch haptisch sehr gut gelungen. Als Schreiberling hat es mir vor allem die Tastatur des Inspiron 15R SE angetan. Leider hatten wir in unserem Testgerät nicht die hintergrundbeleuchtete Backlit-Tastatur, aber das spielt auch nur abends eine Rolle. Für mich viel wichtiger ist der Anschlag und die Präzision des Arbeitens. In diesem Punkt ist der Inspiron 15R SE aus meiner Sicht fast unschlagbar. Selten, dass ich eine so gute Laptop-Tastatur unter den Fingern hatte.

Die Anschlüsse des Inspiron bieten alles was derzeit aktuell ist – und zwar in einem mehr als ausreichendem Maße! Ein Kollege von mir hat sich gerade das neue MacBook Pro geholt und das hat gerade mal 2 USB-Anschlüsse! Der ist total entnervt, weil Drucker und Externe Festplatte bereits beide Ports belegen. Wenn jetzt noch ein USB-Stick dazu kommt, geht das Stöpseln los. Beim Inspiron 15R SE mit seinen 4 Anschlüssen auf beiden Seiten ist da für ausreichend Flexibilität gesorgt.

Das matte Display sorgte bei mir zuerst für Irritationen. Vor allem das Raster machte mir Sorgen. Mit dem Wechsel auf Windows 8 war das Problem jedoch erledigt. Die von mir bemängelte Farbtreue war mit dem Betriebssystemwechel auch verschwunden! Windows 8 ist also das Betriebssystem der Wahl beim Inspiron 15R SE. Einzustellen ist das auf einer eigenen Inteloberfläche. Farbeinstellungen für Intel-Grafikkarte

Beim Spielen schließlich wusste der Inspiron 15R SE in unserer Konfiguration zu überzeugen. Zwar war der Lüfter beim Zocken immer dabei, jedoch wurde der Fön weder aufdringlich noch besonders heiß. Die aktuellen Spiele dürften also alle gespielt werden können – auch wenn das Inspiron 15R SE kein Alienware-Laptop ist! Als XPS 15 Nachfolger, als Multimedia-Notebook ist das Inspiron 15R SE aber unbedingt zu empfehlen!

 

Teil 1 Inspiron 15R SE Testbericht

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