Erfahrungsbericht: Externes Dell DVD-Laufwerk

Dell Maniac Testbericht DVD Laufwerk

Dell Maniac Testbericht DVD Laufwerk

Externe DVD-Laufwerke: DIE Ultrabook-Ergänzung

von Testpilot Tobi

Im Zuge der Ultrabook-Revolution der letzten Monate verzichten die PC-Hersteller zunehmend auf optische Laufwerke in ihren neuen besonders leichten Geräten. Die Cloud wird’s schon richten. Filme leiht man sich sowieso nur noch online, Daten werden in der Cloud gespeichert und geteilt. Wenn man jedoch seine Daten lieber nicht online speichern möchte, um sie zu teilen, wenn der Weg zur Videothek doch preiswerter ist und die da noch schneller die neusten Filme zu bekommen sind, wenn man eine Musik-CD erstellen will um den Freunden ein Geschenk zu machen, dann braucht man eben doch noch immer ein DVD-Laufwerk bzw. DVD-Brenner. Für diese Gelegenheiten gibt es die externen DVD-Brenner – ein Grund einen genaueren Blick darauf zu werfen:

 

Lieferumfang des externen DVD-Laufwerks von Dell

Externes Dell DVD LaufwerkIm Lieferumfang enthalten sind mehrere Zettel. Einer davon sind die „terms and conditions of sale“, also etwas, das sich ein Normalsterblicher niemals durchliest. Des Weiteren sind 2 Merkzettel zur Entsorgung beigelegt, wobei mittlerweile ja jeder wissen müsste, dass Elektroschrott nicht in den Restmüll sondern ausschließlich auf den Recyclinghof oder ähnliches gehört. Dann liegt noch ein Zettel bei, der komplett in asiatischen Schriftzeichen gehalten ist und sich wahrscheinlich an die wenigstens Kunden in Deutschland richtet. Warum der bei einem in Deutschland verkauften Gerät auch beliegen muss ist mir unverständlich und erscheint mir nur als Papierverschwendung. Schließlich liegt auch eine bebilderte Kurzanleitung bei, die in 11 Sprachen verfasst ist. Deutsch ist leider keine davon. Aber das macht sowieso nicht so viel aus, nicht nur weil fast jeder heutzutage ja des Englischen mächtig ist, sondern auch weil die Installation so leicht ist, dass man dafür eigentlich keine Anleitung braucht.

Neben dem ganzen Papierkram wird auch eine CD mitgeliefert. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Treiber-CD, sondern um ein Programm für das Brennen von CDs und DVDs und zwar: roxio easy cd&dvd burning DE.
Natürlich wurden auch die DVD-Laufwerk-Brenner-Kombo und ein USB-Kabel mitgeliefert, das sich dadurch auszeichnet, dass es nicht nur einen Mini-USB-Stecker hat, den man an das externe Laufwerk anschliesst und einen USB-Stecker hat, den man an den PC anschließt, sondern dass darüber hinaus noch ein zweiter USB-Stecker in das Kabel integriert ist. Ob letzteres dazu benutzt werden kann, zwei PCs gleichzeitig an das Laufwerk anzuschließen oder ob Dell diesen Stecker nur beilegt, weil sie auch externe Laufwerke verkaufen, die anstatt eines Mini-USB-Anschlusses einen USB-Anschluss haben, kann ich nicht sagen.

 

Erster Eindruck vom externen Dell DVD-Laufwerk

Beim Auspacken fällt auf, dass das DVD-Laufwerk extrem leicht und auch nicht sonderlich dick ist. Es wirkt also, als ob es gut unterwegs mitgenommen werden kann. Allerdings fällt gleichzeitig sofort auf, dass es keinen besonders stabilen Eindruck macht. Das Gehäuse scheint mir aus dünnem Plastik zu sein, dem entsprechen gibt es auch stark nach und knarzt, wenn man von oben oder unten Druck ausübt. Deshalb finde ich es nur eingeschränkt für den mobilen Einsatz geeignet, da im Rucksack ja gerade auf die nicht so stabil wirkende Ober- und Unterseite des Laufwerks Druck ausgeübt wird. Wenn man darauf acht gibt, dürfte es aber auch kein Problem sein, das Laufwerk mitzunehmen.

Externes USB 2.0 DVD-Laufwerk

Etwas, das durchaus positiv auffällt, ist die Tatsache, das das Gehäuse komplett matt ist. Das ist wirklich sehr alltagstauglich und sieht auch gut aus. Es gibt jedoch auch eine Ausführung diese Modell in Klavierlack. Meiner Meinung nach ist die matte Version aber viel besser. Sie sieht wertiger aus und vor allem sieht man keinen einzigen Fingerabdruck darauf!
Abschließend muss ich doch noch loswerden, dass ich mir ein Lösung mit einem Schlitz gewünscht hätte, in den man die DVD reinschieben kann anstatt wie hier, wo man, wie es bei den meisten DVD-Laufwerken gemacht wird, das, wohinein man die DVD legt, ausfahren muss. Ersteres wäre weitaus eleganter und bei Letzterem ist schon immer das Problem, dass, das, was herausgefahren wird, nie einen richtig stabilen Eindruck macht. Im Falle des vorliegenden Gerätes ist es nicht viel anders. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass so eine „Schlitzversion“ fast keines der gängigen externen DVD-Laufwerke bietet.

 

Das externe Dell DVD-Laufwerk im Einsatz

Das externe DVD-Laufwerk selbst ist schnell in Betrieb genommen. Man braucht keine Treibersoftware zu installieren. Man braucht das Laufwerk nur mithilfe des USB-Kabels mit dem PC verbinden und dank Plug&Play kann man sofort loslegen. Wirklich sehr praktisch!

Dabei versteht es sich von selbst, dass das Laufwerk über das USB-Kabel gleichzeitig auch seinen Strom bezieht und ein extra Netzteil nicht benötigt wird. Dies ist aber Standard. Über den Stromverbrauch des Netzteils kann ich nicht viel sagen, nur dass ich bisher nicht den Eindruck hatte, dass mein Netbook viel öfter aufgeladen werden müsste als sonst, nur weil das externe Laufwerk dranhängt.

Die Lautstärke des Laufwerks beim Lesen und Schreiben einer DVD ist okay. Ich denke nicht lauter aber auch nicht wesentlich leiser als bei vergleichbaren Modellen. Ich habe nicht gemessen, wie lange ich zum Brennen einer DVD brauche, aber im Vergleich zu meinem alten in meinem Notebook integrierten DVD-Brenner, erscheint mir dieses Modell doch recht flott. Für die Detailverliebten: Die Schreibgeschwindigkeit ist DVD±R: 8x, DVD±R DL: 4x, DVD+RW: 8x, DVD-RW: 6x, DVD-RAM: 5x, CD-R: 24x und CD-RW: 16x. Die Lesegeschwindigkeit ist CD-ROM: 24x, DVD-ROM: 8x und DVD-ROM(DL): 6x. Übrigens werden Datenträger mit Speicherkapazitäten bis zu 8,5 GB unterstützt. Zu der beiliegenden Brennersoftware kann ich nichts sagen, da ich nero zum Brennen verwende.

 

Fazit: quadratisch , praktisch, gut!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die DVD-Laufwerk-Brenner-Combo äußerst leicht ist und ein mattes gehäuse hat, das nicht nur gut aussieht, sondern auch keine Fingerabdrücke sehen lässt. Darüber hinaus ist der Anschluss an den PC dank Plug&Play ganz einfach und unkompliziert. Auch kann für den ein oder anderen ein Vorteil sein, dass das Verbindungskabel neben einem Mini-USB-Stecker zwei weitere USB-Stecker hat.

Ein Nachteil ist, dass das Gehäuse des Laufwerks nicht ganz so stabil wirkt. Wäre es aus Aluminium und nicht aus Plastik, dann wäre das Laufwerk nicht nur um ein Vielfaches stabiler, sondern auch optisch und haptisch ein Highlight! Der Nachteil der zwei USB-Stecker am Verbindungskabel ist jedoch, dass der unbenutzte Stecker immer rumbaumelt. Zu bemängeln ist auch die Tatsache, dass der Lieferumfang äußerst dürftig ist, viele „Beipackzettel“ völlig überflüssig sind und die Kurzanleitung nicht auf Deutsch ist.

Insgesamt aber ist das externe Laufwerk „quadratisch, praktisch, gut“, darüber hinaus auch noch äußerst nützlich und zuverlässig. Alles in allem jedoch nur Standard. Es ist so, wie man es von einem solchen Gerät erwarten kann, aber auch nicht mehr. Das externe DVD-Laufwerk beeindruckte mich weder nachhaltig beeindruckt, noch setzt es sich merklich von Konkurrenzprodukten ab. Das muss es aber auch nicht, solange es seinen Dienst einwandfrei tut – und das machte es bisher.

Das externe Dell DVD-Laufwerk gibt es aktuell im Dell Online-Shop für 43,31 EUR.

externes dvd laufwerk front

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