Kaufberatung: Nicht jedes USB-C-Kabel kann alles



USB-C-Kabel übertragen bis zu 100 W, 10 GBit / s, Audio, Video und vieles mehr gleichzeitig. Doch nicht jedes Kabel kann alles. Wir zeigen die Fallstricke beim Kabel-Kauf.

Als der Steckersstandard USB-C (auch USB Type C oder USB Type C) eingeführt wurde, versprach er, endlich alle bisherigen Standards inklusive Micro-USB, USB-A, Lightning und so weiter zu ersetzen. Theoretisch kann ein einziges USB-C-Kabel in Verbindung mit einer USB-C-Dockingstation (sechs im Vergleich) ein Notebook mit Monitor, Internet, externer Festplatte, Maus, Tastatur, Internet sowie Lautsprechern verbinden und es gleichzeitig mit Strom versorgen.

Theoretisch. Denn in der Praxis muss man beim Kauf des USB-C- auf USB-C-Kabels genau aufpassen: Die günstigen Laden only. Wer ein paar Euro drauflegt, kann über das Kabel auch schnell Daten übertagen. Wer für alles wird, braucht ein vollbeschaltetes USB-C-Kabel mit einem zweiten Adernpärchen. Die Auszeichnungen der Verkäufer sind jedoch nicht immer eindeutig. Wir haben uns USB-C-Kabel verschiedener Preisklassen und Hersteller angeschaut.

Der USB-C-Stecker ist schmal genug, um auch in sehr flachen Geräten zu passen. Das zeigt sich am besten bei aktuellen Android-Smartphones (Top-10 Bestenliste bis 200 Euro), the fast all with usb-c come in the thick only 8 mm or yet less messen. Außerdem ist er stabil und kann bei vollem Funktionsumfang beliebig herum in die Buchse gesteckt werden.



USB-C-Kabel: Schnell sind sie fast alle.

USB-C ermöglicht dank USB 3.1 Superspeed Datentransferraten von 5 GBit / s (Gen 1) oder 10 GBit / s (Gen 2), mit dem neuen Standard USB 3.2 (nur USB-C auf USB-C) sogar bis zu 20 GBit / s. Verwirrend: die neue Geschwindigkeitsstufe heißt nicht Gen 3, sondern Gen 2×2.

Um die Bezeichnungen für Käufer eindeutig zu machen, bringt das Gremium USB-IF (Universal Serial Bus Implementers Forum) neue Bezeichnungen für die Geschwindigkeiten ins Spiel:

  • 5 GBit / s (Gen 1): Superspeed USB
  • 10 GBit / s (Gen 2): Superspeed USB 10 GBit / s (auch: Superspeedplus 10 GBit / s)
  • 20 GBit / s (Gen 2×2): SuperSpeed ​​USB 20 GBit / s

Hohe Datenübertragungsraten sind jedoch abhängig vom jeweiligen Gerät. Im schlimmsten Fall wird dort nur USB 2.0 unterstützt, also erreicht die Datenübertragungsrate nur maximal 40 MByte / s (0,3 GBit / s).



Schon die Dicke des Kabels und die Länge des Steckers geben erste Hinweise auf die Qualität des USB-C-Kabels.

Intel hat die Protokollspezifikation von Thunderbolt an das USB-IF übergeben. Dadurch müssen Hersteller für passende Chips keine Lizenzgebühren mehr zahlen. Außerdem nutzt das USB-IF die neue Expertise für die kommende USB-Version 4, die dann Datenübertragungsraten von bis zu 40 GBit / s liefern soll. Bisher sind Thunderbold-3-Funktionen für Notebooks, Tablets und Smartphones über ein USB-C-Dock mit Monitor, Strom, Internet und so weiter zu verbinden. Viele weitere Informationen zum USB-C-Standard haben unsere Kollegen von der c't zusammengetragen.



Bild: heise.de

Dank USB-PD sind deutlich höhere Spannungen als 5 V möglich, maximal limitiert auf 20 V bei 5 A. Allerdings werden nicht alle Kabel mit 100 W unterstützt. Bei 3 A ist die Leistung auf 20 V begrenzt, was einer maximalen Leistung von 60 W entspricht. Üblicherweise schreiben Sie das in den Produktspezifikationen.

Um auch günstige USB-C- auf USB-C-Kabel zu testen, müssen wir uns verschiedene Exemplare von 6 Euro bis 19 Euro besorgt haben. 19 Euro sind dabei noch bei weitem nicht die Obergrenze. Bei Apple kostet das nur 80 cm lange Thunderbold-3-Typ-C-Kabel stolze 45 Euro. Wer will, kann aber auch weit über 50 Euro für USB-C-Kabel ausgeben.

Folgenden Kabel haben wir uns genauer angeschaut. Links zu den günstigsten Händlern finden Sie unter dem Punkt "Preis" im eingebetteten Preisvergleich.

USB-C- auf USB-C-Kabel im Test

Marke

Preis in Euro

19

17

10

10

fünfzehn

6

14

Länge in cm

200

94

150

108

100

50

100

Videoübertragung laut Hersteller

Bis 10 Gbit / s laut Hersteller

Laden eines Macbook Pro 15 Zoll

Notebook und Docking-Station

Übertragung von 5 GByte in s

fünfzehn

13,5

fünfzehn

12,5

12,5

137

13

Stoffummantelung

Metallstecker

Wer ein Kabel kauft, muss sich grundsätzlich ersteinmal die Frage stellen, wofür man es nutzen möchte. Dabei gibt es drei Kategorien:

  1. Nur beladen
  2. Laden & Datenübertragung
  3. Laden, Datenübertragung & mehr


Die Testkandidaten.

1.) Um den Punkt 1 zu überprüfen, stecken wir das Kabel zwischen einem 15 Zoll Macbook Pro (2018) und dem dazugehörigen Apple-Netzteil. Ohne es auf Volllast zu bringen, verrichteten alle Kabel anstandslos ihren Dienst und luden das Macbook – auch das mit 6 Euro günstigste im Bunde. Da es jedoch auf 60 W limitiert ist, kann es den Rechner unter Volllast nicht mehr mit ausreichend Energie versorgen.

2.) Für Punkt 2 haben wir eine Sandisk Extreme Portable 1 TByte SSD und eine kopierte 5 GByte große Filmdatei von der externen SSD eines Dell XPS 15 (2019). Mit dem nur ca. 10 cm langen, mitgelieferten USB-C- auf USB-C-Kabel benötigte die externe SSD 12,5 s für die Übertragung. Einige der getesteten Kabel erreichten die Geschwindigkeit, andere benötigten teilweise bis zu 15 s. Das 6-Euro-Kabel von Choetech ist ein kompletter Test. Hier wird angezeigt, dass Sie ein sehr günstiges Kabel mit USB-3.1- (Gen 1) -Superspeed-Standard unterstützen. Wer darauf legt, sollte auf eine entsprechende Händlerangabe achten.

3.) Um die Thunderbold-3-Tauglichkeit zu übeprüfen, schließen wir ein Dell XPS 15 (2019) über die Kabel an ein Elgato Thunderbold 3 Pro Dock (Testbericht) ein. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. The best cable, which anstandsless the monitor with a resolution of 5.120 × 1.440 Bildpunkte, LAN, USB-Geräte, Audio, Maus, Tastatur und natürlich Strom werden unterstützt, is the cable of PNY for 14 Euro. Das ist erstaunlich, da PNY bei dem Kabel keiner Bildübertragungsstandards angibt. Das Kabel scheint jedoch momentan ausverkauft, hier geht es zur Herstellerseite.

Bleiben Sie die Kabel von Anker und Cabletex für 17, beziehungsweise 19 Euro. Beide können alles und liegen preislich nah beieinander. Dennoch tendieren wir trotz des Anker-Markennamens zum Cabletex. Denn es ist das einzige Kabel mit Docking-Funktionalität im Test, welches 2 m lang ist und eine Stoffummantelung sowie Metallstecker Nord. Schon alleine dadurch wird es deutlich hochwertiger und sollte im Betrieb länger halten.



(Kein Produktbild vorhanden)

CableTex

(Kein Produktbild vorhanden)

Anker

(Kein Produktbild vorhanden)

Perle

(Kein Produktbild vorhanden)

Inantek

(Kein Produktbild vorhanden)

Ultra-HDTV

(Kein Produktbild vorhanden)

Choetech

(Kein Produktbild vorhanden)

PNY

Ein USB-C- auf USB-C-Kabel zu kaufen, ist komplizierter, als man zunächst vermutet. Denn auch preislich ähnliche Kabel bieten zuweilen einen unterschiedlich hohen Funktionsumfang. Dabei sind die Hersteller bezüglich der Funktionsangaben noch uneins. Kein Wunder, gibt es doch laufend neue Standards. Auch unterschiedliche Bezeichnungen für den gleichen Standard sind keine Seltenheit. Das macht es für den Käufer ganz besonders schwierig.

Je nach Anwendungszweck empfehlen wir unterschiedliche Kabel. Will man die eierlegende Wollmilchsau unter den USB-C-Kabeln, kann man bedenkenlos zum Preisvergleich verlinkten Cabletex greifen. 19 Euro für den 2 m langen, stoffummantelten Alleskönner sind fair.

Soll nur geladen und Daten getauscht werden, tun es auch günstigere Vertreter. Inantek Kabel. Soll nur geladen werden, reicht auch ein sehr günstiges Kabel wie das 6-Euro-Choetech. Allerdings raten wir doch dazu, ein paar Euro mehr auf den Tisch zu legen, damit zumindest die Datentransferrate von 10 GBit / s erreicht wird. Schließlich weiß man nie, ob man das Kabel nicht doch mal mehr als nur zum Laden braucht.

Permalink: https://techstage.de/-4493435

Stichworte



Zum Artikel

Ähnliche Artikel:

WordPress › Fehler

Die Website weist technische Schwierigkeiten auf.